125 Jahre St. Elisabeth Kirche

125Jahre St. Elisabeth (c) Archiv Grabeskirche
125Jahre St. Elisabeth
Di 12. Nov 2019
Volker Matter

Die Kirche entstand 1894 im Zusammenhang mit der Gründung des Kapuzinerklosters, da der Pfarrer von Liebfrauen für den Nordbezirk der Stadt eine eigene seelsorgliche Betreuung wünschte. 1920 wurde dieser Seelsorgebezirk selbständig und im Jahr 1971 zur Pfarrei erhoben. 2014 jedoch wurden die drei Pfarren St. Elisabeth, St. Anna und St. Thomas Morus im Zuge einer Neugliederung zur neuen Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit zusammengeschlossen.

 

Die erste Kirche wurde am 23.12.1894 in Betrieb genommen und am 24.8.1895 konsekriert. Seit 1941 gab es erste Bombenschäden und schließlich wurde die Kirche am 22.06.1944 total zerstört. Wenig später wurde die Notkirche am 18.12.1944 zerstört. Nach dem Krieg diente die Chorkapelle 1945 bis 1951 als neue Notkirche. 1949 bis 1951 erfolgte der Wiederaufbau der Kirche, der an Christi Himmelfahrt 1951 mit der Konsekration des Altares abgeschlossen wurde. Im Jahr 1965 wurde der Altarraum im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils umgestaltet. 2016 wurde die Kirche dann für den Umbau zur Grabeskirche geschlossen und konnte am 14. Juli 2018 in neuer Funktion in Betrieb genommen werden.

Das zugehörige Kapuzinerkloster wurde bereits 1992 nach 100-jährigem Bestehen aufgelöst. 2008 wurde der Klosterbau verkauft und 2017 abgerissen.

 

Seit 2014 entstand der Plan die Kirche St. Elisabeth zu einer Grabeskirche umzubauen, deren Eröffnung im Sommer 2018 erfolgte.